Virtual Monastery – Virtuelles Kloster

(English translation in progress)

Vorab eine Empfehlung: Mal alle Vorurteile bezüglich eines Klosters und deren Bräuche/ Vorschriften/ Regeln ablegen, einfach mal draußen lassen. Niemand wird hier zu irgendetwas gezwungen, alles hier dargestellte ist rein freiwillig, ideell, und ohne jeden Anspruch auf irgendeine Perfektion oder (Selbst-)Kasteiung. Wirklich!!!

Das hier geschaffene virtuelle Kloster dient der Motivation und Förderung evolutionärer Prozesse als Entscheidung fürs Leben! Der Ursprung waren mehrere, teilweise jahrelang begleitende Eingebungen und darauf deutende Hinweise, die ich auch weiterhin als solche gerne erlebe!

Nun, ich leide nicht darunter, und bin deshalb auch nicht ‘krank’ oder ‘verrückt’ oder ein ‘Sonderling’. Eigentlich passiert sogar das Gegenteil: ich profitiere sehr von der neuen, evolutionären Sichtweise, wenn ich sie denn zulassen kann (was manchmal Zeit braucht)!

Zunächst habe ich auf den Vorschlag ein Kloster zu gründen sehr ablehnend und verneinend (heute weiß ich: mit viel Angst vor Mangel und Verlusten) reagiert, da ich keine Erfahrung mit Klöstern und deren Bräuchen/ Abläufen habe. Zudem kam für mich der Aspekt hinzu: Schon wieder Besitztümer und deren Verwaltung und Abhängigkeiten? Und dann natürlich all meine Vorurteile… Als für mich wunderbar akzeptabel ist deshalb die Idee des virtuellen Klosters geworden, in dem jeder Mensch ideell seine eigene Vorstellung von einem Kloster, einem besonderen Ort umsetzen kann. Was daraus materialisiert wird ist jetzt von Ich, Du, Wir, Alle abhängig.

Erst später wurde mir bewusst, welche große Bedeutung/ Dimension in einer solchen zunächst virtuellen Idee stecken kann! Ich, Du, Wir, Alle können uns jederzeit der Evolution widmen, und es entsprechend erlebbar machen, (er-)leben! Jeder kann ein Teil davon werden und sein. WOW!!!

Sich der Evolution widmen

Evolution bedarf nicht der Stille und ist auch nicht an bestimmte Orte gebunden. Evolution kann immer und überall stattfinden. Evolution ist etwas sehr lebendiges, lebensbejahendes, und hat, je geistiger wie weitreichender gefasst, auch immer weniger mit dem Haben zu tun. Entscheidender ist die Bestimmung hin zu einem Sein, auch Wille genannt: Da will ich hin! So will ich sein! So komme ich weiter! Entsprechend der Tiefe und Intensität der Materialisierung folgen Resultate. Diese Aussage entspricht meinen Erfahrungen. Die eigenen, ganz persönlichen Grenzen sind dabei zu achten und zu beachten! Hier kommt auch der Aspekt Zeit mit ins Spiel.

Zur Evolution gehören ganz banale Aspekte, die jeder Mensch jeden Tag erfüllen kann: Liebe, Frieden, Glückseligkeit, Schönheit. Jeder Mensch kann Liebe als Erleben erleben. Dafür bedarf es keines anderen Menschen (wenngleich es sehr unterstützend wirken kann!). Da reicht schon das einfachste Leben, dieses jedoch sehr bewusst in Liebe zum Dasein, zum Leben geführt. Auch Frieden kann jeder Mensch erleben der friedlich denkt und sich entsprechend verhält. Das ist ganz einfach logisch und bedarf keines Glaubens. Jeder Mensch ist fähig, seine Seele glücklich zu machen in dem er sie (auch mal oder immer mehr) achtet, respektiert und auf sie hört. Sie denkt weiter als bis zur nächsten Befriedigung.  Wirklich! Das macht’s dann manchmal auch schwierig ihr zu vertrauen. Und zu guter Letzt: Schön zu sein, sich schön zu Verhalten, sich schön zu fühlen steckt in jedem Dasein als Möglichkeit drin.

:-)

Ängste sind meiner Ansicht nach die größte Herausforderung für Ich, Du, Wir, Alle. Sie entsprechen einerseits dem Verlangen nach Befriedigung dergleichen um sie zu beruhigen. Andererseits ist da die täglich drohende Verwundbarkeit als unausweichlich krank werdender und sterblicher Mensch. Mangel und Verlust als tiefe Ängste spielen dabei die größte Rolle. Hier steckt als Folge das größte Potential drin: Große, gar größte Ängste durch noch größeres Vertrauen ins Leben ersetzen! Was für eine Herausforderung!

Eines darf beim Aspekt Evolution niemals vergessen werden: Das Leben ist überall, jederzeit, unbegrenzt. Diese Quelle des Seins ist für jeden Menschen zugänglich! Es gibt keinen Ort der Welt, der ohne das Leben existieren würde, und einen Zeitraum, in dem das Leben gerade mal eine Pause einlegt ist mir unbekannt. Leben ist also immer, Leben ist also ewig, schlicht endlos vorhanden! Entscheidend ist, was Ich, Du, Wir, Alle daraus machen, und damit umgehen. Der Rest sind die Folgen.

Verständnisarbeit

Diese ist freiwillig:

Die eigenen Worte/ Gedanken, Bilder, Träume, Hinweise, Erleben/ Geschehnisse im Zusammenhang mit der Evolution annehmen, aufzeichnen, verstehen, wiederholen, verinnerlichen, werden. Sein eigenes menschliches, gar evolutionäres Verständnis ausgraben, herausholen, entstauben, reaktivieren, überdenken, anpassen…

Wichtig dabei: wach bleiben, dabei sein, und seine Aufzeichnungen nicht einfach nur erledigen, sondern wirklich verstehen (lernen)! Die Freiwilligkeit der Umsetzung ist dabei der erfüllende Schritt.

Menschen, die wie ich gefragt wurden, und nach dem Einverständnis etwas herangetragen bekommen (haben) sind sich bewusst, dass die Wege des Heiligen Daseins natürlich andere sein müssen als die menschlichen (sonst wären sie ja menschlich, und nicht heilig). Deshalb sind ‘ungewöhnliche’ Ereignisse schlicht notwendig, auch um das Besondere zu verdeutlichen. Das ist weder mystisch noch beinhaltet es ein verrückt-geniales Talent, sondern dient der weiteren Kommunikation. Dafür müssen beide Seiten offen und interessiert sein, sonst funktioniert sie, wie im menschlichen Dasein auch, nicht.

Warum ein virtuelles Kloster?

Das virtuelle Kloster ist als beginnender Schritt leicht zu realisieren. Zudem findet heute ein großer Teil des modernen Alltags im Internet statt. Warum nicht auch ein Kloster, oder zumindest die Anregung dafür? Ein Mensch mit entsprechender Einstellung kann jederzeit überall sein was er will.

Zudem haben viele Menschen bereits ein Dach über dem Kopf. Dieses kann problemlos, zum Beispiel durch Entrümpelung und schrittweise Anpassung an eigene Vorstellungen, auch als Kloster genutzt werden. Hierfür bedarf es nur der dazugehörigen Motivation. Das hält sowohl die laufenden Kosten wie auch den Besitz in überschaubaren Grenzen. Wer kein Dach über dem Kopf hat kann sich, wenn das erwünscht sein sollte, an bereits existierende, manifeste Klöster wenden. Sich für die Evolution zu öffnen braucht keinen bestimmten Ort noch geniale Voraussetzungen. Evolution bedarf des Ichs und seine Einstellung, seinen Willen, seine Umsetzung.

Alltag

Der Alltag ist ‘normal’ und schön zu gestalten. Viel beachtenswerter ist, Angst und Panik schrittweise draußen, und immer mehr Vertrauensübungen einkehren zu lassen. Allein diese Veränderung des Erlebens ersetzen jedes Kloster, weltweit!

Um finanziell über die Runden zu kommen ist in den meisten aktuellen Kulkturkreisen eine lebenswürdige und achtsame Arbeit sehr wichtig! Das Menschsein ist Teil eines jeden menschlichen Lebens, bedarf also (ein wenig) Geldes. Entscheidend ist nicht die Höhe, sondern dass es für den (einfachen) Alltag reicht.

Wichtig ist hierbei, nicht (wieder) einzuschlafen, nur weil gerade mal alles funktioniert und abgesichert ist. Solche Phasen sind sehr schön und sehr beliebt. Ich, Du, Wir, Alle benötigen sie, um wieder zu Kräften zu kommen, sich zu erholen, Verletzungen zu heilen. Leider bergen sie irgendwann die Gefahr, nicht wieder aufstehen zu wollen und das eigentliche Erlangen (wieder) aus den Augen zu verlieren.

Sexualität, Partnerschaft

Sehr verführerisch, dadurch aber auch ein hohes Mass an Verwundbarkeit beinhalten Sehnsüchte, Bedürfnisse, Gewohnheiten und deren Erfüllung. Sie stehen durch ihr Haben-Wollen (mit entsprechenden Ängsten vor dem Mangel oder Verlust) der Evolution (als tiefes Vertrauen ins Leben) gegenüber. Hierin ruht die (neue) Herausforderung, denn Evolution findet nicht durch ein Kriegen mit Haben (Befriedigung), sondern durch ein Werden mit Sein (Erleben) statt. Das Leben ist bei tiefem Wunsch nach Evolution entsprechend zu polarisieren -> Da will ich hin!

Zum Verständnis: Evolution hat nicht die Befriedigung (von Ängsten) im Sinn, sondern die Befreiung davon. Die Probleme existieren weniger und weniger, letztlich gar nicht mehr. Ab diesem Moment ist es einerlei, ob viel oder wenig von etwas da ist. Das ist der nächste Zustand!

Einer dieser Sehnsüchte ist Sexualität, Partnerschaft. Als Mensch sind wir nun mal soziale Wesen. Ich handhabe es ganz banal: Warum kein Sex, warum keine Partnerschaft? Die Motivation, das ‘Warum?’ ist entscheidend, und nicht die Situation eines Menschen. Ich vergleiche es mal mit einem Messer: Ich kann es nutzen, um Ich, Du, Wir, Alle ein gutes Essen zuzubereiten (notwendig), oder wunderbare Kunstwerke (schön), gar Behausungen zum Schutz vor Unwetter (sinnvoll) zu gestalten. Ich kann es aber auch umdrehen, und gegen Menschen richten, sie verwunden, gar töten (Leid und Schmerz erzeugen). Ich kann letztlich viele Dinge auch ohne Messer (er-)schaffen. Um kurz-, wie langfristig unausweichlichen Konflikten vorzubeugend sind in diesem Fall begleitende Fragen anzuwenden wie: Willst du/ Will ich (auch)? Darf ich/ Darfst du? Bist du/ Bin ich einverstanden?

Eine kleine Anmerkung: Wer sich dem evolutionären Dasein geöffnet hat wird die Erfahrung gemacht haben, dass für Sexualität und Partnerschaft durchaus gesorgt wird!

Eines muss natürlich weiterhin verstanden werden: Bedrohungen für Körper, Geist und Seele existieren. Hier handhabe ich es wie beim Fliegen: Das Gewitter aus Komfortgründen umfliegen! Das ist für Ich, Du, Wir, Alle logischerweise angenehmer und sicherer. Wer fliegt schon gerne mit einem Flugzeug mitten durch ein Gewitter? Sollte das nicht möglich sein, weil ich genau dort eigentlich durchfliegen muss oder landen will werde ich beginnen abzuwägen: Ist das Unwetter nicht zu groß, um einen guten Flug, eine sichere Landung durchzuführen? Ansonsten: Ausweichflughafen anfliegen, auch wenn es Umstände mit sich bringt. Abzustürzen bringt nichts.

Familie und Kinder

Eine Information, eine Tatsache vorweg: Ein evolutionäres Dasein ist keinerlei Bedrohung für auch nur ein einziges Kind, eine einzige Familie auf diesem Planeten! Im Gegenteil: Es schließt alle Menschen ein, weil tiefe Ängste (Mangel, Verlust) irgendwann nicht mehr existieren sollen! Niemandem muss auch nur ein einziges Leiden zugefügt werden, um Evolution zu leben, zu erfahren.

Familie und Kinder sind tiefgreifende Werte unseres Daseins als Mensch mit starken emotionalen Inhalten. Sie bieten und bewirken genau das, was die meisten Menschen sich wünschen: Wärme und Geborgenheit, Schutz und Unterhaltung, Anerkennung und Sinn (des menschlichen Lebens). Hier sind die meisten von uns Menschen aufgewachsen, und haben es als Ort der Versorgung, gar Hingabe erlebt. Das dies starke Bindungen, entsprechend auch Abhängigkeiten schafft ist unausweichlich. Kommt es in diesem Umfeld jedoch zu Verwundungen, sind die Auswirkungen deshalb umso gravierender als andere Leiden!

Hier und Jetzt einmal weiter gedacht: Familie und Kinder können ein weitläufiger Begriff, ein weitläufiges Wahrnehmen, und vielleicht nicht nur auf einzelne Menschen begrenztes Erleben werden und sein. Dieses Thema behandele ich heute ganz einfach mit meinem gelernten Ausdruck Ich, Du, Wir, Alle: Familie und Kinder kann Ich jederzeit und überall erleben. Ich, Du, Wir, Alle, die diese Zeilen schreiben und lesen oder hören, können heute in einer Familie mit dem Namen Menschheit leben, die ein noch nie dagewesenes Ausmass an Vebreitung hat. Innerhalb dieser Familie wird es immer einen Ansprechpartner geben, den Ich um Unterstützung bitten kann :-) Innerhalb dieser Familie können (mit ensprechender Zustimmung Aller!) alle nur erdenklichen Bedürfnisse befriedigt werden, wenn einem danach ist. Vorausgesetzt, die eigene wie anderer Offenheit dafür existiert.

Noch weiter gedacht, weil ich es erlebt habe/ erlebe: Die heilige Familie ist unbeschreiblich, weil sie keinerlei Forderungen an mich/ Ich stellt! Sie fragt grundsätzlich, und stellt sich vor, ist da, gibt Hinweise, lässt bedenken. Mehr nicht, aber auch nicht weniger. Doch wie bei der Menschheit auch existiert sie für Du, Wir, Alle nur, wenn Interesse und Öffnung für sie als Dasein gelebt wird. Ihre Existenz ist direkt von Ich und seiner Offenheit abhängig.

Vielleicht wird jetzt langsam deutlich, warum Evolution für die Beseitigung von (tiefen) Ängsten so wichtig und entscheidend für den weiteren Verlauf eines Daseins als Mensch, und deren folgenden evolutionären Prozesse ist :-)

Vision

Im Grunde sehr einfach: Mit dem was endlos und immer da ist, nämlich dem Leben, mehr tiefe und weitereichende Evolution erlangen. Statt sich täglicher Verwundbarkeit zu erfreuen sich auch dem eigenen wie anderer evolutionärem Dasein zuwenden.

Dieses virtuelle Kloster dient als ideelle Grundlage eines weltumfassenden Netzwerkes zur Verbesserung der jederzeit verwundbaren Situation als Mensch: Weg von Verwundbarkeit, hin zu einem evolutionärem Sein. Die Einfachheit der Idee wie Ausübung beruht auf der Nutzung der Mittel, die bereits durch den Menschen selbst da sind. Hierzu zählen für mich all die Talente, die der Mensch von sich aus mitbringt, mögen sie auch noch so banal sein und klingen.

Zudem fordere ich auch gerne auf, sich dem Heiligen Dasein, sich den heiligen Wesen zu öffnen. Warum denn nicht? Es ist das einzig Erlösende, und niemand muss weder dafür leiden, gar sterben. Ein Kloster, virtuell oder materiell, bietet dem Menschen dafür ein bereits geschaffenen, somit bekannten, gar vertrauten ‘Raum’. Entscheidend sind letztlich auch wieder nur die Entscheidungen gegen ein leidvolles, und für ein evolutionäres Dasein. Das kann jeder Mensch (auch für andere übernehmen)!

Patrick Roemer, gegründet 2014

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>